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Meldung vom 14. Mai 2007

Erster Platz für die Diana Klinik

Preisverleihung des Klinikförderpreises 2007Preisverleihung des Klinikförderpreises 2007
Preisverleihung mit (von li.) Oliver Kettner (Geschäftsführung Reha Zentrum Gyhum), Ilse Platz (Geschäftsführung Diana Klinik Bad Bevensen), Bernd Baumbach (Johannesbad Bad Füssingen), Bayerns Sozialministerin Christa Stewens, Dr. Hanisch (Bayern LB) und Dr. Hans-Heinrich Aldag (Therapiezentrum Waldklinik Jesteburg).

Klinikförderpreis der BayernLB für die Diana Klinik und RehaZentrum Bad Bevensen im Verbund Norddeutscher Rehakliniken (VNR)

Die Diana Klinik und RehaZentrum Bad Bevensen hat unter mehr als 50 Bewerbern den bundesweit ausgeschriebenen Klinikförderpreis 2007 der BayernLB gewonnen. Durch diesen bereits im 10. Jahr vergebenen Preis sollen  die Kliniken besonders hervorgehoben werden, die den Strukturwandel im Gesundheitswesen mit innovativen Ideen vorantreiben. Gemeinsam mit Partnerkliniken aus dem Verbund Norddeutscher Rehakliniken (VNR), dem Therapiezentrum Walklinik Jesteburg und dem RehaZentrum Gyhum wurde in diesem Jahr das eingereichte Projekt Integrierte Versorgung für Hüft- und Kniepatienten mit dem 1. von insgesamt 5 verliehenen Preisen ausgezeichnet. Die Preisverleihung wurde am 14.05.2007 in München von der Schirmherrin des Klinikförderpreises, der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christa Stewens, vorgenommen. Das Preisgeld für den 1. Preis in Höhe von 8.000 Euro wird unter den 3 oben genannten Kliniken aufgeteilt.

Inhalt des ausgezeichneten Projektes ist die Beschreibung einer besonderen Form der Integrierten Versorgung von Hüft- und Kniepatienten, wie sie nun bereits im 3. Jahr von den 3 Rehakliniken gemeinsam mit ihren Vertragspartnern aus Akutkrankenhäusern, niedergelassenen Ärzten und ambulanten Therapieeinrichtungen im nördlichen Niedersachsen erfolgreich bei inzwischen mehr als 1.000 Patienten umgesetzt wird. Sinn der von der Gesundheitsgesetzgebung seit 2004 ausdrücklich geforderten und geförderten Modelle Integrierter Versorgung ist eine stärkere Verzahnung der nicht selten noch recht isoliert arbeitenden, voneinander abgeschotteten Versorgungsbereiche im Gesundheitswesen, wie z.B. der Akut- und Rehaversorgung oder der verschiedenen Formen ambulanter Behandlungen.

In dem hier prämierten Konzept werden Patienten mit einer degenerativen Hüft- oder Knieerkrankung im Rahmen eines komplexen, sektorenübergreifenden Versorgungsprozesses betreut. Dieser umfasst u.a. eine therapeutische und diagnostische Vorbereitung, die Operation mit akutmedizinischer Nachbehandlung, stationäre und/oder ambulante Rehabilitation, therapeutische Nachbehandlung inklusive medizinischer Checks sowie einen Refreshertag etwa 1 Jahr nach der Behandlung.

Kern des Konzeptes sind in den 3 Rehaeinrichtungen ansässige, besonders geschulte persönliche Fallbetreuer (Casemanager), die allen beteiligten Leistungserbringern die Koordinationsarbeit abnehmen, dem Patienten helfen, sich auf dem Weg durch die Versorgungsbereiche zurecht zu finden und so wesentlich dazu beitragen, den gesamten Behandlungsprozess im Hinblick auf das angestrebte Gesamtergebnis, die Reintegration des Patienten in das Alltagsleben, auszurichten.

"Im Unterschied zu anderen Modellen der Integrierten Versorgung hat der Patient nach dieser Konzeption, trotz enger Abstimmung der beteiligten Vertragspartner, noch ein Wahlrecht zwischen den 3 beteiligten Rehakliniken und bis zu 14 Akutkliniken in Niedersachsen und Bremen. In unserer Region Bad Bevensen können sich Versicherte der DAK, Deutsche BKK und LKK in den Akutkliniken: Orthoklinik Lüneburg, Städtisches Klinikum Lüneburg, Klinik Veerßen, Elbe-Jeetzel Klinik Dannenberg sowie im Allgemeinem Krankenhaus Celle und Klinikum Peine nach dem prämierten Modell behandeln lassen.", erläutert Ilse Platz, Geschäftsführung der Diana Klinik.

Die Jury hebt in ihrer Begründung für den 1. Preis besonders die umfassende Partnerschaft und die breite Ausrichtung des Systems über die vorhandenen Sektoren hinweg hervor. Als bemerkenswert wird auch die in regelmäßigen Untersuchungen evaluierte, spürbar gestiegene Zufriedenheit der Patienten mit dem Konzept angesehen, die nicht zuletzt in einem Anstieg der Patientenzahlen um 82 Prozent zwischen 2005 und 2006 zum Ausdruck kommt.

"Die Beteiligung an diesem, in der bundesdeutschen Gesundheitslandschaft äußerst renommierten Preis nehmen wir als höchst erfreuliche Bestätigung für unser Streben nach permanenten Verbesserungen auf den Gebiet der orthopädischen Rehabilitation zum Wohle unserer Patienten.", so Ilse Platz.